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»» Trichopodus leeriii

 

Geht es Ihnen auch so? Alle Welt berichtet, eine bestimmte Fischart sei kinderleicht zu halten oder zu züchten. Man selbst aber hat immer wieder Pech damit. Das sind Momente, in denen auch Hartgesottene Komplexe bekommen. Ein derart komplexträchtiges Horrorwesen war für mich lange Zeit der herrliche Mosaikfadenfisch Trichopodus leerii.

Zucht problematisch bis kinderleicht:

Der Mosaikfadenfisch

© Dr. Jörg Vierke

Strömungsarme, verkrautete Buchten und Seitenarme von Regenwaldflüßchen in Malaysia, Sumatra und Borneo sind die Heimat der Mosaikfadenfische.
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Das Mosaikfadenflsch-Männchen ist in Laichstimmung gekommen. Im Laufe der Zeit kann aus dem anfangs nur kleinen Nest ein großes, aber nur aus ein oder zwei Schaumlagen bestehendes Nest entstehen.
leerii-Nestbau: Das Männchen entläßt gerade einen ganzen Schwall feiner Schaumblasen aus seinem Maul.
Das Männchen (links) riskiert einen Blick zum Weibchen, das am Rande des Reviers beim Nestbau zugeschaut hat. Dieses empfängt seinen Galan mit einem Biß/Kuß * in die Kehlregion.
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Mit weit abgespreizten Flossen und mit durchgedrücktem Kreuz versucht "er" seine Partnerin unter das Nest zu balzen.
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Es ist geglückt; das Weibchen ist erschienen.
 
Das Männchen spreizt weit die Flossen und legt sich reglrecht quer. Das leerii-Weibchen schwimmt aber einfach darüber hinweg ...
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... und will sich zurückziehen. Im Wegschwimmen erhält sie aber noch einen Biß vom enttäuschten Partner!

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Einige Minuten später. Blitzschnell hat sich ds Weibchen genähert und dem leerii-Mann einen Biß in die Rückengegend gegeben. wieder legt sich das Mosaikfadenfischmännchen quer und formt ein zum Weibchen offenes U
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Jetzt drückt sich das Weibchen an den Körper des Partners ....
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... woraufhin dieser sich fest um die Partnerin schließt.
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Einige Sekunden später dreht sich das Paar
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Jetzt werden die Geschlechtsprodukte ausgestoßen; die Eier sind oben links im Bild zu sehen.
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Ein Pulk der gerade abgegebenen Laichkörner, sie sind glasartig durchsichtig.
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Direkt nach der Abgabe des Laichs löst sich die Paarungsschlinge

Mosaikfadenfische (Trichopodus früher:Trichogaster leerii ) gehören zum Standardangebot des Zoohandels. Das wundert nicht, denn schließlich handelt es sich um schöne, sehr dekorative und relativ groß werdende Fische, die darüber hinaus völlig friedlich sind. Allerdings werden nicht immer ausgesprochene Prachtexemplare angeboten, denn Nachzuchten brauchen lange, um eine verkaufsreife Größe zu erlangen, und sie müssen während dieser Zeit immer gut im Futter stehen, wenn sie wohl ausgeformt sein sollen. Vor allem sollten sie eine glatte Kopf-Rücken-Linie haben. Leider werden sie auch kaum jemals so groß angeboten, dass man sich beim Händler gleich die Paare zusammenstellen kann. So kann es geschehen, dass man sich zehn Jungtiere kauft, aus denen sich dann im Verlauf mehrerer Monate zehn prächtige Weibchen entwickeln. Mir ist das tatsächlich passiert! Gelegentlich kann man jedoch auch ausgewachsene Import-Mosaikfadenfische bekommen. Es werden wohl nur in den wenigsten Fällen Wildfänge sein, aber das ist ja nicht unbedingt entscheidend. Bei diesen Tieren bereitet die Zusammenstellung der Paare kein Problem. Die Männchen haben eine lang wallende Afterflosse, deren hintere Weichstrahlen fadenartig ausgezogen sind. Die Rückenflossen erwachsener Männchen reichen deutlich über den Ansatz der Schwanzflossen hinaus. Die kurzflossigeren Weibchen sind meist auch an einer rundlicheren Bauchpartie, an einem gedrungeneren Körperbau sowie an schwächeren Farben zu erkennen.
Bei zwei Gelegenheiten hatte ich erwachsene Mosaikfadenfische gekauft, in beiden Fällen blieb der Nachwuchs aus. Beim ersten Mal war beim Weibchen einfach kein vernünftiger Laichansatz zu erzielen, im anderen Fall machte das Männchen nicht mit. Die Familie spottete bereits: Du kannst keine Mosaikfadenfische züchten! - Inzwischen ist es bei einem weiteren Versuch geglückt; die Nachzuchten sind selbst schon wieder laichreif. Ich brachte dies nur deshalb zu Papier, damit man erkennt, dass man bei der Zucht der Mosaikfadenfische Glück haben muss, speziell bei der Zusammenstellung des Paares. Wenn man jedoch die richtigen Zuchtpartner gefunden hat, dann sind die Mosaikfadenfische ebenso leicht zu züchten wie andere Fadenfische.
Mosaikfadenfische stammen aus seichten, zumeist dicht verkrauteten Tümpeln und Seen aus den Regenwaldgebieten Südostasiens. Das ist im deutlichen Unterschied zum nahen Verwandten T.trichopterus, den man am ehesten am Rand der Reisfelder im Niederungsgebiet antrifft. T. leerii sind speziell auf der Malaienhalbinsel, auf Sumatra und Borneo zu Hause. Sie lieben ruhiges, stillstehendes Wasser und relativ hohe Temperaturen. All dieses sollten wir ihnen zur Zucht bieten. Darüber hinaus brauchen sie Ruhe vor anderen Fischen. Damit das Weibchen guten Laichansatz bekommt, füttern wir es kräftig mit Tümpelfutter. Besonders Schwarze und Weiße Mückenlarven eignen sich hierfür gut. Auf Filter und Durchlüftung sollte man verzichten.
Mein Zuchtpaar bewohnte zusammen mit drei Schlammspringern ein Sumpfaquarium (Paludarium) mit den Grundmaßen 150 x 30 cm. Etwa ein Drittel des Beckens war Landteil und somit für die Mosaikfadenfische natürlich uninteressant. Im restlichen Teil stand das Wasser zwischen 7 und 10 cm hoch über dem Bodengrund.
Zu den Schlammspringern noch ein paar kurze Sätze! Jawohl, diese als Brackwassertiere bekannten Fische lassen sich jahrelang in relativ weichem Süßwasser halten, zumindest gewisse Arten. Das Wasser hatte eine Härte von etwa 12° dGH. Ich will erwähnen, dass diese Kombination für Zuchtversuche mit T. leerii eigentlich nicht gerade ideal ist, denn in der ersten Zeit sausen die Schlammspringer quer durch das Schaumnest.der Labyrinthfische. Als das Männchen aber richtig in Fortpflanzungsstimmung war, gelang es ihm unschwer, den Schlammspringern klarzumachen, dass sie sich lieber doch an Land aufhalten sollten.
Um richtig in Fortpflanzungsstimmung zu kommen, brauchen die Fische eine Temperatur von 30° C. Trichogaster leerii ist ein Wärmeanbeter! Gelegentlich wird dafür plädiert, Labyrinthfische doch lieber bei Temperaturen um 23- 44° C zu halten und zu züchten. Richtig, viele Labyrinthfische kommen aus Dschungelgebieten mit schnell oder langsam fließendem Wasser und sollten bei diesen Temperaturen gehalten werden. Aber man darf nicht alles über einen Kamm scheren. Gerade bei den Trichogaster-Arten sollte man den Thermostaten höher einstellen, zumindest zur Zucht. Bei 23 - 24° C kann man Mosaikfadenfische zwar so recht und schlecht halten; zum Wohlbefinden brauchen sie aber mindestens 27° C.
Wenn ich im Folgenden zum Paarungsverhalten und zur Zucht des Mosaikfadenfisches schreibe, will ich diesmal bewusst keine Seitenblicke auf die vielen Berichte werfen, die zu diesem Thema schon geschrieben sind. Es handelt sich hier also um Beobachtungen an einem einzigen Paar, das - wie sich zeigen wird - aber wieder und wieder gelaicht hat.
Dass sich bei meinen Mosaikfadenfischen endlich etwas tun würde, erkannte ich zunächst an der Nestbauaktivität des Männchens. Es stand am Wasserspiegel und saugte durch ständige Schöpfbewegungen Luft in sein Maul. Mit den dabei erzeugten Blasen schwamm es zügig unter sein Nest, drehte sich ein-, zweimal im Kreis und entließ dann unter dem Nest einen Schwall von Schaumblasen. Die Schaumerzeugung erfolgt also so wie beim Zwergfadenfisch Colisa lalia, anders aber als beispielsweise bei Colisa chuna. Mein leerii Männchen hat seine Schaumblasen bevorzugt unter den Schwimmpflanzenblättern eines Sumatrafarns ausgestoßen.
Das Nest blieb zunächst klein und zerfiel schnell, wenn es nicht ständig durch Zufuhr neuer Schaumblasen ergänzt wurde. Ich habe nie gesehen, dass Pflanzenteile zum Nest getragen wurden. Einige Tage nach dem ersten Ablaichen erreichte das Nest schon beträchtlich größere Ausmaße. Es war zwar nur ganz dünn und unregelmäßig besetzt, hatte aber einen mittleren Durchmesser von immerhin 25 cm.
Ich hatte beim Kauf die Auswahl zwischen mehreren schönen Männchen gehabt. Mein Tier hatte ich nach der Schönheit der Beflossung und der Körperform ausgewählt. Ich hatte gedacht, die kräftige Rotfärbung der Unterseite, wie man sie von manchen Fotos her kennt, würde sich bei der Balz von selbst ergeben. Das war ein Irrtum. Intensiver als kräftig orange verfärbte sich mein Mosaikfadenfisch-Mann nicht. Mit der Ernährung hatte es zumindest in diesem Fall sicher nichts zu tun. Hier gibt es sicherlich auch individuelle oder herkunftsbedingte Unterschiede.
Manche Labyrinthfisch-Männchen sind bei der Balz so heftig, dass sie ihren Weibchen alle Flossen zerfetzen..
Hier zeigte sich der leerii-Mann von einer geradezu vornehmen Seite. Er war sanft, und selbst beim gelegentlichen Jagen - das scheint wohl so Brauch bei den Fadenfischen zu sein - fiel er durch besondere Zurückhaltung auf.
Doch jetzt konkret: Das Weibchen war deutlich laichvoll. Es war zweifellos der aktivere Teil. Ständig war es dabei, das Nest und den nestbauenden Partner zu beobachten. Gelegentlich schwamm es auch unter das Schaumnest. Dann begann es sofort, das Männchen in der Flanke regelrecht zu beknabbern. Das Männchen antwortete sofort damit, nun seinerseits die Partnerin zu beknabbern. Aus diesem gleichzeitigen Flanken-"Küssen" - "Beißen" wäre wohl ein zu drastischer Ausdruck - konnte sich ein regelrechtes Karusselschwimmen entwickeln. Wenn es zu heftig wurde, entschwand das Weibchen kurzerhand und ließ das Männchen allein.

So müde, dass er sich nur vom Weibchen besuchen ließ, war der Mosaikfadenfisch-Mann aber keineswegs. Oft genug suchte er sie auch an seiner Reviergrenze auf, um sich mit einem sanften Stoß oder Knabbern in die Flanken- oder Bauchgegend bei seinem Weibchen bemerkbar zu machen. Dann betasteten sich die beiden Tiere längere Zeit mit ihren langen, beweglichen, Bauchflossenfäden. Gelegentlich artete das aber auch in einen kurzen Maulkampf aus.

Langsam näherten sich die Balzhandlungen dem Höhepunkt. Wieder und wieder drängte das Weibchen zum nestbauenden Partner, um ihm energische Stupser und "Küsse" in die Flanken- und Rückengegend zu geben. Dann umkreiste sich das Paar. Jetzt sah vor allem das Männchen herrlich aus mit seinen voll gespreizten Flossen. Es legte sich schräg auf die Seite, dabei kräftig mit der Schwanzflosse wedelnd. Nun drängte sich das Weibchen ganz in die Flanke, langsam begann "er", sich um "sie" herumzubiegen, der Umklammerungsvorgang beschleunigt sich, das umschlungene Paar dreht sich um, verharrt so eine Weile - und löst sich wieder. Von Eiern keine Spur zu sehen, also eine Scheinpaarung.
Eine Scheinpaarung folgt auf die andere; dann erscheinen die ersten Laichkörner. Es ist nun immer wieder dasselbe Bild: Nach einigen Minuten Pause nähert sich das Weibchen langsam, fast schleichend bis auf etwa 20 cm dem unter dem Nest arbeitenden Männchen. Dann schwimmt es mit größtmöglicher Geschwindigkeit auf das Männchen zu - ja, es wird in der Tat regelrecht überrumpelt! - und knabbert ihm für einige Sekunden in die Seite. Die darauf folgende Reaktion habe ich schon oben beschrieben. Das Männchen umschlingt seine Partnerin, dann dreht sich das Paar so, dass die Laichöffnungen schräg nach oben zum Nest zeigen. In dieser Phase schaukelt das umschlungene Paar rhythmisch; offenbar wird dieses durch Bewegungen des Männchens bewirkt. Dann erscheint bald ein Schwall von Laichkörnern, das Paar löst sich, und das Weibchen zieht sich zurück, sobald es aus seiner kurzfristigen Paarungsstarre erwacht ist.
Die Eier sind ausgesprochen klein (Durchmesser 0,9 mm). Man kann sie leicht übersehen; sie sehen aus wie klare Glasperlen. Sie steigen von selbst nach oben zum Nest hoch. Hier hat der Vater nichts zu tun. Nur die durch die Schwimmbewegungen der Fische verdrifteten Eier, die außerhalb des Nestes unter dem Wasserspiegel schwimmen, werden jetzt vom Männchen eingeholt. Anschließend geht es an die Ausbesserung und Erweiterung des Nestes, bis dann plötzlich das Weibchen wieder da ist.
Das Ablaichen bei meinem Paar zog sich nicht wie erwartet über ein, zwei Stunden hin, auch nicht über einen Abend, sondern über Wochen. Ich hatte die ersten Eier - mehrere hundert - herausgefischt. Die beiden Altfische ließ ich im Becken, da sie sich offensichtlich gut vertrugen. In den darauf folgenden Wochen fand ich etwa jeden zweiten bis dritten Tag wieder frisch abgelaichte Eier vor. Die Fische standen die ganze Zeit gut im Futter - tümpelfrische Weiße Mückenlarven und Wasserflöhe -, und so ist es nicht verwunderlich, dass auch im Zuchtaquarium mehrere junge Trichogaster leerii großgeworden sind. Mit schnellen, oft ruckartigen Schwimmbewegungen, die dem Beobachter eigentlich gar nicht als leerii-typisch erscheinen, brachten sie sich vor den Eltern in Sicherheit, die ihnen bald in keiner Weise mehr nachzustellen suchten. Ich will übrigens nicht verschweigen, dass sie sich besser entwickelt haben als ihre voreilig isolierten Geschwister im Aufzuchtbecken, wo das Gedränge verständlicherweise größer war.

Sandhügelbau beim Mosaikfadenfisch

Zum Schluss noch ein Erlebnis mit diesem Paar, besser mit dem Männchen -, das ich für besonders interessant halte. Vor Jahren wurde über den sog. "Sandhügelbau" bei Trichogaster leerii viel diskutiert.
Ich hatte Entsprechendes bei anderen Fadenfischen beobachtet und eine Erklärung für dieses Phänomen beigebracht *2, die offensichtlich einleuchtend und zutreffend ist, denn seitdem war die Diskussion beendet, kein Widerspruch hatte sich gemeldet. Worum geht es beim Sandhügelbau? Ich will hier das Wichtigste wiedergeben, wie ich es schon damals dargelegt hatte:
1.    Manche Trichogaster leerii-Männchen und einige Colisa-Männchen spucken gelegentlich Sandkörner in ihr Schaumnest. Der Sand rieselt zu Boden und bildet unter dem Nest einen Hügel.
2.    Dieses Verhalten wird besonders oft von isolierten Männchen nach Abschluss der Nestbauphase gezeigt, manchmal auch von Tieren, deren Gelege verpilzte. Es sind mir keine Berichte bekannt, dass wirklich echt brutpflegende Tiere Sand spucken.
3.    Ich betrachtete das Sandeintragen als eine Ersatzhandlung nicht brutpflegender Männchen, die in Brutpflegestimmung sind (Leerlaufhandlung). Die Vermutung wird gestützt durch die unter 2. angegebenen Beobachtungen. Es gibt hierfür noch weitere Indizien, die hier aber nicht alle noch einmal aufgezählt werden sollen.
Meine Theorie von damals hatte ich durch Beobachtungen und Fotos belegt, die alle von Colisa-Arten stammen. Jetzt, fast zehn Jahre später, kann ich entsprechende eigene Beobachtungen auch für Trichogaster leerii nachliefern: Erst als ich das Weibchen zu "Erholungszwecken" herausgefangen hatte und als weder Laich noch Larven im Nest waren, begann mein Mosaikfadenfisch-Männchen mit dem oben beschriebenen Sandhügelbau. Der Sandhügel war zwar nicht gerade riesig, aber immerhin, es war ein richtiger Sandhaufen. Zum Beleg das Foto unten links, das den Trichogaster leerii-Mann unter seinem Schaumnest mit dem darunter aufgehäuften Sandhügel zeigt.

Neuerdings hat man am wissenschaftlichen Namen für die Fadenfische herumgefuscht! Trichogaster waren die Fadenfische, die im östlichen Bereich SO-Asiens leben; Colisa waren die Fadenfische mit der lang ansetzenden Rückenflosse, die in Burma und westlich davon lebten, also die "Westlichen Fadenfische". Um die Verwrirrung komplett zu machen, hat man diese Tiere jetzt in Trichogaster umbenannt. Die damaligen Östlichen Fadenfische verloren ihren alten Namen "Trichogaster" und erhielten dafür die Gattungsbezeichnung "Trichpodus"! Ich bleibe hier beim alteingeführten Gattungsnamen "Trichogaster"!

© Dr. Jörg Vierke

* Diese "Bisse" zeigten keine Aggression, es waren vermutlich Schlüsselreize nach dem Motto: "Also ich bin jetzt bereit und warte auf dich!" Dann doch eher Küsse!!

Literaturhinweise:

Dieser Bericht erschien im Original in ganz ähnlicher Version bereits 1982 im Aquarien-Magazin (Kosmos / Stuttgart) S.230 - 235.

*2 Vierke: Der Sandhügelbau der Fadenfische (Aquarien-Magazin 1973, S. 388-392.

Für besonders Interessierte sei hier auf eine sehr ausführliche wissenschaftliche Arbeit zu diesem Thema hingewiesen: Hall & Miller (1967): A qualitative study of courtship and reproductive behavior in the Pearl Gourami. Behaviour 32, S. 70 - 84.


Hier der Fotofilm zum Mosaikfadenfisch -Balz und Ablaichen