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»» Buch: Kleine Aquarien

 

Nanobecken.jpgKleine_Aquarien_Kosmos.jp... Das nebenstehend angekündigte Buch ist jetzt auf dem Markt. Dort wird alles behandelt, was für dieses Thema wichtig ist, angefangen von der Auswahl des Aquariums bis hin zur Technik und dem sinnvollen Besatz an Pflanzen und Tieren.

Ein Buch, das nicht nur für Einsteiger geschrieben wurde. So mancher Abschnitt dürfte auch für "alte Hasen" Interessantes und Überdenkenswertes bringen!


Um Sie / Euch auf den Geschmack zu bringen, hier die ersten Auszüge. Die Texte entsprechen unverändert dem Original, Bilder und Layout habe ich den Anforderungen an das Internet angepaßt. Ganz unten das Inhaltsverzeichnis im Original-Layout.

 

"Kleinstaquarien, Nano-Aquarien, Minibecken – sie können bezaubernd sein. Wunderschön eingerichtete, liebevoll bepflanzte Nanobecken sind derzeit die beste Reklame für die gesamte Aquaristik.

Unter diesen Begriffen versteht man Aquarien mit etwa 10 bis 40 Litern Fassungsinhalt. Die Vorteile dieser kleinen Becken sind offensichtlich! Hier kann man auf engstem Raum Natur präsentieren, sich an Pflanzen, Tieren, ja an ganzen Lebensgemeinschaften erfreuen. Die kleinsten unter ihnen wiegen nur gerade 10 kg. Man kann sie ohne Probleme von einem Ort zum anderen tragen, vom Wohnzimmertisch zur Küche, ins Badezimmer oder ins Schlafzimmer, wie eine schöne Blumenvase, ein lebendes Schmuckkästchen.

Kleinaquarien sind aber auch gut geeignet für attraktive Tiere, die ganz spezielle Anforderungen haben, sei es an das Wasser oder an das Futter. Hier kann man viele von ihnen auch hervorragend züchten und bei der Gelegenheit Einblick in das geheimnisvolle Leben unter Wasser erhalten.

Kleinaquarien haben jedoch auch Nachteile. Früher waren sie unter Aquarianern „als Pfützen“ verpönt, eben weil viele Lebewesen nicht in sehr kleinen Becken artgerecht gehalten werden können. Darüber hinaus sind kleine Wassermengen labiler als große: sie können schneller abkühlen oder erhitzen, vor allem aber können die chemischen Wasserwerte schneller in gefährliche Bereiche abgleiten. Ohne gewisse Grundkenntnisse kann das Abenteuer Miniaquarium schnell ein Reinfall werden!

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Mini vor Kleinaquarium! Kinder können durchaus Freude am Minibecken haben. Bei der Pflege müssen aber die Erwachsenen mit Rat und Tat zur Seite stehen!

 

Nicht jedes kleine Aquarium kann alle Wünsche erfüllen. Es ist daher sehr wichtig, sich vor dem Kauf eines Kleinaquariums klar zu machen, was möglich ist und was nicht! Die Möglichkeiten sind in erster Linie von der Größe der Becken abhängig. Ich teile die Becken hier daher grob in 10-Liter, 20-Liter und 30 bis 40-Liter Aquarien ein!

 

Das 10-Liter Aquarium

Becken dieser Größenordnung erinnern an die Goldfischgläser früherer Zeiten – sind aber ganz sicher nicht für die Fischhaltung geeignet! Auch für Garnelen sind sie nicht die Traumbehausung! Man kann die kleinen Becken jedoch wundervoll bepflanzen und sie zu wirklichen Schmuckstücken machen! Zweifellos ein Vorteil: man kann sie auch eingerichtet relativ leicht von einem Ort zu einem anderen transportieren.

Im „klassischen“ Zuschnitt (ca. 30 x 17 x 17 cm) spricht man gern auch von einem 30er-Becken, also einem Becken mit 30 cm Länge.

 

Das 20-Liter Aquarium

Aquarien dieser Größe sind – mit gewissen Einschränkungen - bereits fisch- und garnelentauglich! Es gibt einige Tiere, die sich für derartige Becken ausgezeichnet eignen. Die allermeisten von ihnen vertragen sich mit einer schönen Pflanzenlandschaft.

Ein Vorteil dieser Größe ist, dass die notwendige Technik weniger stört als in den ganz kleinen Becken.

Aquarien dieser Größe entsprechen im „klassischen“ Zuschnitt einem 40er-Becken, einem Becken mit 40 cm Länge.

 

Das 30- bis 40-Liter Aquarium

Dieser Typ hat die gleichen Vorteile wie das 20-Liter Becken. Hier hat man natürlich deutlich mehr Möglichkeiten, attraktive Bewohner miteinander zu vergesellschaften und in vielen Fällen auch zu züchten.

Man kann auch diese Aquarien hochdekorativ gestalten, aber ab dieser Größe kann auch schon die Tierhaltung in den Vordergrund rücken. Wer seine Kleinfische genauer kennen lernen und eventuell auch züchten möchte, sollte zu Becken dieser Größenordnung greifen.

30-Liter Aquarien entsprechen den klassischen 50er-Becken, 40-Liter Aquarien 60er-Becken. ..."

weitere Leseproben und neuerdings auch Filme zu den Themen Schnecken, Krebse, Garnelen und Fische für Kleinaquarien auf meiner Seite Fischreisen: >>>

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